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Camping with Nature and Us

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1. ÖFFNUNGSDAUER

Der Camping Alpenblick ist grundsätzlich vom 1. Januar bis 31. Dezember geöffnet und der Mieter hat während dieser Zeit Anspruch auf die Benützung der Infrastrukturanlagen des Campingplatzes. Die Platzmiete (und allfällige Parkplatzmiete) gemäss Mietvertrag sowie die Gebühren und Abgaben gemäss Mietvertrag beziehen sich auf diesen Zeitraum und sind für die Zeitdauer von zwölf Monaten geschuldet.

2. VERZUGSFOLGEN UND SICHERSTELLUNG

a) Verzugszins
Auf verspätet geleistete Zahlungen wird ohne weiteres ein Verzugszins von 7% geschuldet. Der Verzugszins wird vom Fälligkeitstag ohne vorangegangene Mahnung automatisch geschuldet.


b) Kündigung
Ist der Mieter mit der Bezahlung fälliger Mietzinse oder Nebenkosten (Gebühren und Abgaben) im Verzug, sind die Vermieter berechtigt, ihm mit eingeschriebenem Brief eine weitere Zahlungsfrist von 30 Tagen zu setzen. Trifft die Zahlung nicht innert der angesetzten Frist bei den Vermietern ein, sind diese berechtigt, das Mietverhältnis innert 10 Tagen mit eingeschriebenem Brief auf Ende des laufenden Monats aufzulösen. Ausserdem kann das Retentionsrecht geltend gemacht werden.

c) Berechtigung der Vermieter
Für den Fall, dass der Mieter nach Ansetzen der Frist nicht rechtzeitig seine Leistung erbringt, sind die Vermieter berechtigt, die sich auf dem Platz befindenden Beweglichkeiten des Mieters (insbesondere Campingwagen, Vorzelt) zu behändigen und zurückzubehalten, bis entweder sämtliche ausstehende Zahlungen vollständig erbracht sind oder andere, hinreichende Sicherheit geleistet wurde. Ziff. 6e bleibt vorbehalten.

d) Sicherstellung
Die Vermieter sind berechtigt, bei Vertragsunterzeichnung vom Mieter eine Sicherheitsleistung in der Höhe von CHF 2500.- bis 4500.- (je nach Grösse) zu verlangen. Sie ist erst bei Ablauf der Mietdauer und vollständiger Bezahlung der Forderungen gegenüber dem Mieter auszubezahlen.

3. PARZELLEN- UND UMGEBUNGSGESTALTUNG

a) Vor der Vornahme von Arbeiten an bestehenden Büschen und Bäumen ist mit den Vermietern Kontakt aufzunehmen und sind dieser die Gestaltungsabsichten in den Einzelheiten mitzuteilen, damit diese ihre Zustimmung erteilen können.

4. ANLAGEN DES MIETERS

a) Wohnwagen
Auf den Standplätzen dürfen nur Wohnwagen üblicher Bauart abgestellt werden. Die Abmessungen betragen maximal 9,50 Meter (Länge) und 2,50 Meter (Breite). Die maximale mittlere Höhe (einschliesslich Dach) darf 3,50 Meter nicht übersteigen. Das Höchstalter der Wohnwagen beträgt 25 Jahre. Standplätze, die vor Vertragsbeginn Januar 2007 erstellt worden sind, können belassen werden, sofern sie der Überbauungsordnung Neuhaus/Manorfarm entsprechen und solange das Mietverhältnis mit dem jeweiligen Mieter andauert.


b) Bedachung
Eine Bedachung darf auch über dem Wohnwagen erstellt werden, wobei der Abstand zwischen Wohnwagen und Dach minimal zu halten ist; die Höhe von 3,50 Meter darf nicht überschritten werden. Die Dachvorsprünge weisen folgende Höchstmasse auf: 50 cm auf der Vorder- und Rückseite sowie jeweils 20 cm auf den Längsseiten. Es sind nur grünliche, graue oder bräunliche Dächer aus PE-Folien -, Holz-, Scobalit-, Faserzement- oder Ziegeldächer gestattet. (Keine Metall- oder Plexiglasdächer)


c) Vorzelt
Das Vorzelt darf in der Regel nicht tiefer als 3,50 Meter und nicht länger sein als der Wohnwagenaufbau selber (ohne Gaskasten); die Höhe von Ziff. 4a ist einzuhalten. Für die Gestaltung des Innenausbaus werden keine Vorschriften aufgestellt mit der Ausnahme, dass keine zonenfremde Nutzung damit beabsichtigt ist. Das Vorzelt muss typischen Zeltcharakter aufweisen und ist aus Zeltstoff zu erstellen oder (bei wintertauglichen Vorzelten) mit einer zeltstoffähnlichen Verkleidung zu versehen. Das Anbringen von Chemineekaminen ist nicht erlaubt. Regenwasser darf nicht auf nachbarliche Grundstücke abgeleitet werden.


d) Abstände
Die auf dem Mietobjekt aufgestellten Wohnwagen, Bedachungen und Vorzelte haben gegenüber dem benachbarten Standplatz (Parzellengrenze) einen Abstand von mindestens 0,50 Meter aufzuweisen.
Ausnahmen von dieser Regelung können nur durch Einbezug mit den betroffenen Platznachbarn und den Vermietern vereinbart werden.
     
e) Materialkisten/Grill
Materialkisten bis zu einer Grösse von 2,00 (Länge) mal 1,00 (Breite) mal 1,20 Meter (Höhe) Meter und handelsübliche, mobile Gartengrills dürfen nach vorgängiger Absprache mit den Vermietern aufgestellt werden.


f) Entfernbarkeit
Die vom Mieter auf den Standplätzen aufgestellten Anlagen müssen innert 24 Stunden demontiert werden können.


g) Gasanlagen
Gasinstallationen sind vorschriftsgemäss anzubringen und zu unterhalten. Sie werden durch die Organe von VCS und TCS kontrolliert. Siehe Beilageblatt Gaskontrolle.


h) Informationspflicht
Über beabsichtigte Neu- oder Umbauten, Vergrösserungen des bestehenden Volumens der Residenzbauten, Erstellen von Zaunanlagen und dergleichen sind die Vermieter schriftlich zu informieren.

I) VERSICHERUNGEN

Der Mieter hat die auf dem Residenzplatz aufgestellten Objekte, insbesondere den Wohnwagen, gegen Feuer-, Wasser- und Elementarschaden auf seine Kosten zu versichern.

Im Weiteren hat der Mieter zur Abdeckung von Schäden, welche den Vermietern oder Dritten durch die auf dem  Standplatz aufgestellten Objekte entstehen könnten, zwingend eine Privat-Haftpflichtversicherung abzuschliessen.

Eine jeweilige Kopie ist ebenfalls zwingend dem Camping-Betreiber abzugeben!

k) Sicherheit
Aus feuerpolizeilichen Gründen sind alle Parzellen mit einer Durchgangsmöglichkeit (Öffnung der Hecke oder nicht abgeschlossenes Gartentor) zu gestalten. Nur im Notfall müssen diese für alle umliegenden Anwohner, insbesondere Kinder und ältere Leute, begehbar sein. Ansonsten hat jeder Dauermieter die Privatsphäre anderer zu respektieren. Dies gilt auch im Besonderen für den Fluchtweg am hinteren Heckenrand entlang. Hier gilt generelles Durchgangs- sowie strengstes Parkverbot von Autos. Besitzen Sie einen Hund, muss gewährleistet sein, dass bei nötigem Betreten Fremder (bei Brand) keine Belästigung oder Angriff des Hundes möglich ist.

5. INFRASTRUKTUR

Die Vermieter stellen den Mietern von Standplätzen folgende Infrastrukturen zur Verfügung:


a) Elektrizität: Für den Stromanschluss ist eine so genannte Stromsäule mit Zählerkasten vorhanden, welche sechs bis sechzehn Mietern von Standplätzen gleichzeitig dient. Pro Standplatzmieter steht ein fester Anschluss mit FI LS zur Verfügung. Die Spannung beträgt 220 Volt (Schwankungen vorbehalten), das Netz ist mit 10 Ampère abgesichert, der Verbrauch ist auf 6 Ampère beschränkt. Der Mehrverbrauch ist nur in Ausnahmefällen erlaubt und daher bewilligungspflichtig.
Stromverbrauch: Der Verbrauch ist auf 1320 Watt pro h beschränkt. Dies bedeutet, dass keine elektrischen Heizöfen, Kochapparate oder Kühlgeräte über 1000 Watt erlaubt sind. Mit grossem Aufwand wurde die zentrale Stromversorgung erweitert. Es wird jedoch nie möglich sein, alle 100 Dauermieter gleichzeitig mit 10 Ampère, resp. 2200 Watt zu versorgen. Diese Situation ist an winterlichen Feiertagen denkbar. Bitte nehmt also Rücksicht auf andere Mieter, welche auch das Recht auf genügend Strom haben. Die Vermieter werden dank neuster Technologie periodisch Leistungsmessungen vornehmen und Mehrverbraucher rügen.


b) Wasser: Das Wasser muss von den Wasserzapfstellen selbst geholt werden. Das Wasser an den Aussenstellen kann in der Zeit vom 1. November bis 31.März abgestellt werden (Frost).


c) Der Anschluss bzw. die Verbindung zwischen diesen Infrastrukturanlagen und den vom Mieter aufgestellten Anlagen ist Sache des Mieters und erfolgt auf dessen Kosten. Anschluss und Anschlussleitung sind fachgerecht auszuführen und zu verlegen. Der Unterhalt der Anschlussleitung erfolgt durch und zulasten des Mieters.


d) Die Mieter von Standplätzen sind in Bezug auf die allgemeinen Infrastrukturen (z.B. Sanitäre Anlagen) den übrigen Benützern des Campingplatzes gleichgestellt.


e) Die Vermieter ihrerseits verpflichten sich, während der Öffnungsdauer die Infrastrukturanlagen in sauberem und funktionstüchtigem Zustand zu halten. Die Unterhalts- und Reparaturkosten gehen vollständig zu Lasten der Vermieter. Vorbehalten bleibt der Nachweis, dass Schäden oder übermässige Abnützung durch das Verhalten des Mieters verursacht wurden.

Diesfalls hat der Mieter sich an den entsprechenden Kosten zu beteiligen oder diese zu übernehmen. Ausserordentliche Verunreinigungen und Beschädigungen gehen zu Lasten des Verursachers. Für die Anlagen des Mieters wird auf Ziff. 6e unten verwiesen.

6. NUTZUNG UND VERHALTEN

a) Allgemeines
Der Mieter und die Mitbenutzer des Mietobjekts und der darauf erstellten Anlagen haben in der Benützung des Mietobjektes und der allgemeinen Anlagen Rücksicht zu nehmen und Sorgfalt walten zu lassen. Der Mieter darf das Mietobjekt nicht in einer zonenfremden Weise zu nutzen.


b) Besuchsregelung
Dieses Reglement gilt für Jahres- und Saisonmieter. Sie sind verantwortlich, dass die Besucher über diese Bestimmungen in Kenntnis gesetzt werden.
Die Übernachtungsgebühr für erwachsene Besucher beträgt CHF 9.00 und für Kinder CHF 5.00, plus Kurtaxe. Es gilt generell eine Anmeldungspflicht der Besucher.
Besuchern ist das Befahren des ganzen Areals verboten. Das Auto ist ausserhalb der Anlage zu parken.
Wir verrechnen keine Gebühr wie sonst allgemein üblich für Tagesbesucher. Doch auch deren Autos sind ausserhalb des Areals zu parken.
Der angemeldete Besucher muss die Tagespauschale plus Kurtaxe bezahlen.
Regelmässiger Besuch ohne Anwesenheit des Mieters gilt als Untervermietung.


c) Auto/Zugfahrzeug
Das Auto/Zugfahrzeug darf grundsätzlich zwischen 22.00 Uhr und 07.00 Uhr nicht auf dem Campingplatz verkehren. Die Vermieter können in speziellen Fällen Ausnahmen bewilligen, sofern der Mieter vorgängig darum ersucht hat.
Jeder Mieter hat seine Parzelle so zu gestalten, dass sein Auto darauf Platz hat. Pro Parzelle ist nur ein Auto zugelassen. Zusätzliche Autos sind ausserhalb des Campingplatzes abzustellen. Fremde Autos auf Parzellen von abwesenden Mietern werden nicht zugelassen! Untersagt ist insbesondere das Abstellen ausserhalb der Parzelle und auf Standplätzen Dritter ohne deren Einwilligung.


d) Hunde
Hunde dürfen sich grundsätzlich auf dem Standplatz aufhalten. Ausserhalb des Standplatzes sind Hunde ohne jede Ausnahme an der kurzen Leine zu führen; für das Verrichten der Geschäfte müssen die Hunde ausserhalb des Campings geführt werden. Ein Robydog befindet sich beim Sanitärgebäude und beim Blockhaus. Bei wiederholtem Missachten der Regelung sind die Vermieter berechtigt, das Halten eines Hundes auf dem Standplatz zu untersagen.


e) Unterhaltspflicht
Der Mieter verpflichtet sich, die von ihm aufgestellten Anlagen und Einrichtungen jeglicher Art jederzeit gut zu unterhalten und Schäden zu reparieren, so dass ein tadelloses Aussehen immer gewährleistet ist (kein hoher Graswuchs, Verwilderungen, defekte Vorzelte, Dächer, Kisten usw.). Die Vermieter sind berechtigt, Weisungen zu erteilen für den Fall, dass ihres Erachtens diese Verpflichtung nicht oder ungenügend eingehalten wird. Falls diese durch eingeschriebenen Brief erteilten Weisungen nicht innert 30 Tagen befolgt werden, sind die Vermieter nach Ablauf der Frist berechtigt, die entsprechenden Arbeiten auf Kosten des Mieters vorzunehmen oder vornehmen zu lassen und in diesem Rahmen den Standplatz und die darauf erstellten Anlagen zu betreten oder durch beauftragte Dritte betreten zu lassen.


f) Räumungspflicht
Befinden sich die Anlagen in derart schlechtem Zustand, dass der Platz geräumt werden muss, hat der Mieter auf Aufforderung der Vermieter mit eingeschriebenem Brief hin innert 60 Tagen die erstellten Anlagen vollständig abzubrechen und zu entsorgen und den Platz gemäss Ziff. 7b unten zu räumen bzw. wiederherzustellen. Kommt der Mieter dieser Verpflichtung nicht nach, sind die Vermieter nach Ablauf der Frist berechtigt, diese Arbeiten auf Kosten des Mieters durchzuführen oder durch Dritte durchführenzulassen und den Standplatz anschliessend wiederum zu vermieten. Die Zinspflicht des Mieters erlischt erst am Tage des Beginns des neuen Mietervertrages.


g) Nachbarschaft

Der Mieter ist sich bewusst und akzeptiert, dass der Campingplatz Alpenblick an Grundstücke grenzt, die in der Landwirtschaftszone liegen. Die Eigentümer und Pächter dieser Grundstücke sind berechtigt, diese Liegenschaften jederzeit landwirtschaftlich zu nutzen und die entsprechenden Tätigkeiten auszuüben (Mähen, Heu einbringen, Jauche ausfahren usw.). Die Eigentümer und Pächter sind ebenfalls berechtigt, Vieh mit umgehängten Glocken tagsüber und nachts auf den Grundstücken weiden zu lassen.


h) Kehricht
Der Kehricht ist gemäss Abfallreglement der Gemeinde Unterseen zu entsorgen. Insbesondere ist zu beachten, dass die für die Mülltrennung vorgesehenen Container benutzt werden. Sperrgut (Rasenmäher, Möbel, Vorzelte, Metall, Steine, lackiertes Holz, usw.) sind in der Entsorgungs- und Recyclingsstation der AVAG in Interlaken durch den Mieter auf eigenen Kosten direkt zu beseitigen. Die Entsorgung von externem Hausmüll in den Containern auf dem Campingplatz ist nicht gestattet. Papier und Karton können hinter dem Laden deponiert werden.


i) Kündigung
Der Mietvertrag gilt ab 1. Januar bis 31. Dezember und wird mit der Unterschrift des Mieters und der Gegenzeichnung der Camping Alpenblick GmbH jährlich erneuert. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate und ist mittels eingeschriebenen Briefs nur auf den 31. Dezember kündbar.
Verletzt der Mieter trotz schriftlicher Mahnung seine Pflicht zu Rücksicht und Sorgfalt und zur Befolgung der Weisungen der Vermieter, sind diese berechtigt, das Mietverhältnis mit einer Frist von 30 Tagen mit eingeschriebenem Brief auf das Ende eines Monats aufzulösen. Die Kündigung entbindet den Mieter nicht von den Pflichten dieses Vertrages.
Ist der Mieter mit der Bezahlung fälliger Mietzinse oder Nebenkosten (Gebühren und Abgaben) im Verzug, sind die Vermieter berechtigt, ihm mit eingeschriebenem Brief eine letzte Zahlungsfrist von 30 Tagen zu setzen. Trifft die Zahlung nicht innert angesetzter Frist bei den Vermietern ein, sind diese berechtigt, das Mietverhältnis innert 10 Tagen mit eingeschriebenem Brief auf Ende des laufenden Monats aufzulösen. Ausserdem kann das Retentionsrecht geltend gemacht werden.


j) Untermiete und Übertragung des Standlatzes

Das Untervermieten eines Standplatzes oder die Vermietung einer Residenzanlage sind nicht erlaubt (zugelassene Personen siehe Mietvertrag).
Die Übertragung (Verkauf, Abtretung usw.) einer Residenzanlage und die damit verbundene Übertragung der Rechte und Pflichten aus diesem Mietvertrag auf Dritte, insbesondere auch auf Familienangehörige, bedarf der schriftlichen Zustimmung der Vermieter.


k) Rechtsgültige Zustellung
Briefe der Vermieter gelten als zugestellt, wenn sie eingeschrieben an die zuletzt der Verwaltung schriftlich bekannt gegebene Adresse versandt wurden.

7. ÜBERGABE UND RÜCKNAHME

‍a) Übergabe

Die Vermieter übergeben dem Mieter das Vertragsobjekt in gutem und sauberem Zustand und stellen die Infrastruktur in ordentlichem Zustand zur Verfügung. Soweit Mängel nicht in einem separaten Verzeichnis aufgeführt sind, welches einen Anhang zu vorliegendem Vertrag bildet, gilt das Vertragsobjekt als ordnungsgemäss übergeben. Nachträglich festgestellte Mängel hat der Mieter innert 10 Tagen nach Antritt des Mietobjektes mit eingeschriebenem Brief den Vermietern mitzuteilen. Der Mangel gilt als akzeptiert, wenn die Vermieter innert weiteren 10 Tagen nicht reagieren.

Der Mieter hat die Behebung des Mangels ohne Anspruch auf Entschädigung zu dulden. Vorbehalten bleibt eine Sistierung des Mietzinses bis zur Behebung des Schadens, wenn die Annahme des Mietobjektes dem Mieter nicht zugemutet werden kann.

b) Rückgabe

Das Vertragsobjekt ist bis spätestens 12.00 Uhr des letzten Tages des Mietverhältnisses in grundsätzlich gleichem Zustand wie bei Antritt zurückzugeben. Sämtliche, vom Mieter installierten und erstellten Anlagen sind vollständig zu entfernen und das Terrain des Platzes wieder in seinen Zustand bei Mietantritt zu versetzen. Allfällige Ausnahmen von Rückversetzung in den ursprünglichen Zustand sind rechtzeitig mit dem Nachmieter abzusprechen und sind nur mit Einwilligung der Vermieter möglich.

Sind die Verpflichtungen des Mieters im Zeitpunkt des Ablaufs der Mietdauer nicht vollständig erfüllt, sind die noch zu erledigenden Arbeiten in einem Protokoll festzuhalten, welches durch beide Parteien zu unterzeichnen ist. Die Vermieter sind anschliessend grundsätzlich berechtigt, die Arbeiten auf Kosten des Mieters vorzunehmen oder durch Dritte vornehmen zu lassen, es sei denn, der Mieter biete Gewähr dafür, dass er diese Arbeiten unverzüglich erledigt. Schadenersatzansprüche und die Geltendmachung der übrigen Rechte gemäss vorliegendem Vertrag seitens der Vermieter bleiben in jedem Fall vorbehalten.

8. OBJEKTIVE LEISTUNGSUNMÖGLICHKEIT

a) Für den Fall, dass es den Vermietern aus objektiven Gründen (z.B. Unwetter, Überschwemmungen) unmöglich ist, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen (Zurverfügungstellung von Standplatz und Infrastruktur), haben sie die vom Mieter gemäss dem Mietvertrag geleisteten Zahlungen anteilsmässig zurückzuerstatten.
Die Platzmiete sowie die Gebühren und Abgaben (mit Ausnahme des Elektrizitätsbezuges, welcher nach Verbrauch in Rechnung gestellt wird) werden im Gesamtbetrag aufgeteilt und entsprechend zurückerstattet, falls die Leistungsmöglichkeit einen Teil dieses Zeitraumes betrifft.


b) Weitere Ansprüche des Mieters gegenüber den Vermietern bestehen in diesem Zusammenhang nicht.

9. HAFTUNG UND RECHTLICHE AUSEINANDERSETZUNGEN

a) Der Mieter verpflichtet sich, für sämtliche von ihm installierten Anlagen sowie alle damit zusammenhängenden Arbeiten und Einrichtungen während der ganzen Dauer des Mietverhältnisses die volle Werkeigentümerhaftung im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen zu übernehmen. Ferner verpflichtet sich der Mieter, seine Anlagen während der ganzen Dauer ihres Bestehens in eigenen Kosten gut zu unterhalten.


b) Der Mieter übernimmt in Vertretung der Vermieter als Grundeigentümer alle mit der Erstellung und Benützung der in seinem Eigentum stehenden Bauten und Anlagen zusammenhängende Ansprüche Dritte irgendwelcher Art. Insbesondere hat er für die Vermieter gemäss den Bestimmungen der bernischen Zivilprozessordnung über die Streitverkündung und Intervention sämtliche allfällige Prozesse über derartige Ansprüche auf sein Risiko und seine Kosten durchzuführen und, sofern solche Ansprüche gegen die Vermieter ganz oder teilweise gutgeheissen werden, alle diesbezüglichen Folgen zu tragen, damit diese während der Vertragsdauer durch solche Prozesse in keiner Weise beschwert wird.
Der Mieter hat sämtliche Prozesse, Administrativverfahren und dergleichen, die gegen ihn angehoben werden oder die er selber anhebt und die den Standplatz betreffen, den Vermietern anzuzeigen, damit diese gegebenenfalls intervenieren können.


c) Die Vermieter schliessen jegliche Haftung für Schäden grundsätzlich aus, die an Anlagen des Mieters oder bei deren Benutzern und ihren Gästen entstehen könnten, insbesondere Schäden aufgrund von Elementareinrichtungen oder durch Dritte verursachte Schäden. Vorbehalten bleibt lediglich die Haftung der Vermieter für die Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen und für den Ersatz von Schäden, die dem Mieter durch grobe Fahrlässigkeit oder Absicht der Vermieter entstanden sind.

10.RECHT/GERICHTSSTAND

a) Soweit in vorliegendem Vertrag und seinen Bestandteilen gemäss Ziff. 1 keine Regelungen getroffen werden, ist das Obligationenrecht anwendbar, wobei festgestellt wird, dass vorliegender Vertrag den Regelungen betreffend Wohn- und Geschäftsräume nicht unterliegt.

b) Es ist ausschliesslich Schweizerisches Recht anwendbar. Vorbehalten bleiben zwingende Bestimmungen des Internationalen Privatrechts (für die Schweiz im Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht, IPRG, geregelt) und zwischenstaatlicher Verträge.

c) Gerichtsstand ist Interlaken.

11. HAFTUNG

Mehrere Mieter haften für Verpflichtungen aus dem Mietvertrag solidarisch.

12. FORM

Soweit in vorliegendem Vertrag für die mietende Partei nur die männliche Form verwendet wird, ist darin ohne weiteres auch die weibliche Form oder eine Mehrzahl von Mietern enthalten.

13. VERTRAGSBESTANDTEIL

Die vorliegenden „Allgemeinen Bestimmungen“ bilden einen Bestandteil des Mietvertrages für Standplätze.
Dieses Dokument ersetzt alle bisherigen Bestimmungen. Unterseen, den 15.08.2020

Die Vermieter:
Camping Alpenblick GmbH
Marinus Dulfer